8. December 2019 |
 
 
 

Noch umweltfreundlicher: FlixBus setzt auf Brennstoffzellen

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Das Fernverkehrsunternehmen FlixBus will künftig noch umweltfreundlicher werden und setzt dafür auf eine Zusammenarbeit mit Freudenberg Sealing Technologies – für Brennstoffzellen.



Flixbus

FlixBus will Brennstoffzellen in seiner Flotte verbauen.

Nachhaltiger Reisen mit FlixBus

FlixBus ist in ganz Europa, auch in Deutschland, mittlerweile fest ins Verkehrsbild integriert. Viele Reisende nutzen die Verbindungen als Alternative zur Bahn. Zuletzt expandierte FlixBus nicht nur in die USA, sondern auch auf die Bahnschienen. Die sogenannten FlixTrains werden bereits mit 100 Prozent Ökostrom betrieben, um ihre Passagiere möglichst umweltfreundlich von A nach B zu befördern.

Jetzt will das Unternehmen noch umweltfreundlicher werden und tut sich deshalb mit Freudenberg Sealing Technologies zusammen. Das Unternehmen unterstützt schon seit Jahrzehnten die Autohersteller dabei, den Verbrauch und die Emissionen von Verbrennungsmotoren zu senken.

In den vergangenen Jahren hat sich das Unternehmen zudem stark darauf konzentriert, sich mit alternativen Antriebskonzepten zu beschäftigen. Insbesondere Brennstoffzellen und Batterien hat man sich verschrieben und dabei Dichtungen für Brennstoffzellen-Stacks entwickelt.

Weiterer Marktvorteil für FlixBus?

Für FlixBus bedeutet die Partnerschaft den Ausbau umweltfreundlicher Angebote und die Chance, weiterhin an vorderster Front mitspielen zu können. Laut Fabian Stenger, Geschäftsführer FlixBus DACH, wolle man bei Flixbus die Zukunft der Mobilität mitgestalten. Die moderne FlixBus- und FlixTrain-Flotte sei schon überaus umweltfreundlich, dennoch frage man sich immerfort, wie man das Reisen noch nachhaltiger gestalten und den CO2-Ausstoß pro Kopf noch weiter reduzieren könne.

Nach drei erfolgreich gestarteten E-Fernbussen wolle man nun gemeinsam mit Freudenberg daher den ersten Fernbus mit Brennstoffzellenantrieb entwickeln, laut Stenger ein weiterer Meilenstein in der Mobilitätsgeschichte.