22. June 2017 |
 
 
 

Siegertafel im Bahnhof Aschaffenburg

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Im Oktober vergab die „Allianz Pro Schiene“ wieder den Titel „Bahnhof des Jahres“. Unter den Preisträgern 2012 war unter anderem auch der neu gebaute Bahnhof im bayerischen Aschaffenburg. In Messing graviert ziert seitdem eine Siegertafel die Halle des Hauptbahnhofs.

Auszeichnung enthüllt

Bereits im Oktober enthüllten die Jury-Mitglieder im Beisein des Vorstandsvorsitzenden von DB Station & Service, André Zeug, die für jeden ersichtliche Auszeichnung. Für ihre vorbildliche Gemeinschaftsleistung bei der Planung und dem Neubau des Aschaffenburger Bahnhofs erhielten zudem der Aschaffenburger Bahnhofsmanager Elmar Hirsch (Deutsche Bahn) und Oberbürgermeister Klaus Herzog (SPD) eine Urkunde. Der Bahnhof war im Januar fertig gebaut worden.

Enges Verhältnis Bahnhof-Stadt

Jury-Mitglied Karl-Peter Naumann vom Fahrgastverband Pro Bahn betonte ausdrücklich das enge Verhältnis des Bahnhofs und der Stadt. „Egal durch welchen Ausgang der Reisende diesen Bahnhof betritt oder verlässt: Der Bau ist so eingebunden in sein Umfeld, dass die Übergänge fließend sind.“ Mittels der Eröffnung der Bahnhofsunterführung zum Stadtteil Damm hin habe der Bahnhof eine volle Öffnung zur Stadt hin vollbracht. „Mehr Zugänglichkeit geht nicht“, so Naumann.

Auch Dieter Harms vom Autoclub Europa (ACE) fand lobende Worte zum Kundenservice vor Ort, den erschwinglichen Gebühren der Parkhäuser und für die Bahnhofsunterführung. Aschaffenburg hatte es schon im Bürgerranking auf einen Spitzenplatz bei den Kleinstadtbahnhöfen geschafft. „Für uns war das ein wichtiger Hinweis: Der Bahnhof ist offensichtlich in der Stadt angekommen, und die Bürger identifizieren sich mit ihm“, berichtet Jury-Mitglied Dirk Flege von der Allianz pro Schiene. Im Besonderen die Mischung zwischen Einkaufen und Verreisen sei hier gut gelungen.