24. November 2017 |
 
 
 

DB will englischsprachige Ansagen reduzieren

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Die Deutsche Bahn will in Zukunft ihre englischsprachigen Ansagen in Zügen und Bahnhöfen reduzieren. „Englische Ansagen wird es künftig nur noch auf den zehn größten deutschen Bahnhöfen geben“, so die Stellungnahme Ingulf Leuschels, seines Zeichens Konzernbevollmächtigter der Bahn.

 

Hierunter Fallen die Bahnhöfe Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart. Zudem sollen englischsprachige Ansagen ausschließlich in Zügen, die Flughäfen mit internationalen Reisezielen anfahren, durchgeführt werden. Bereits vor Monaten machte die Deutsche Bahn bekannt, dass sie ihr Repertoire an englischsprachigen Begriffen und Ansagen verringern wolle. Der wohlbekannte Begriff „Service-Point“ wird Bahnreisenden jedoch auch in Zukunft des öfteren Begegnen. Darüber hinaus wird auch die Dauer der Durchsagen in die Reduzierungsmaßnahmen der Bahn mit eingebunden. Kundenbefragungen habe man entnehmen können, dass die zuweilen minutenlangen Ansagen als störend empfunden werden. Zudem wolle man die Mitarbeiter der Bahn darin schulen, freundlicher zu sprechen.

 

Auch im Hinblick auf den Kundenservice gelobt das Transportunternehmen Besserung: So soll ein Geld-zurück-Formular im Falle von Verspätungen und Zugausfällen bereits im Rahmen der kommenden Woche herausgegeben werden. Darüber hinaus wolle man Beschwerden nicht mehr mit vorgedruckten Formbriefen, sondern mit direkten Anrufen beim Kunden beantworten. Dieser Service wird voraussichtlich 50 Prozent aller Beschwerdekunden zukommen, hieß es.