22. November 2017 |
 
 
 

Bahn: höhere Entschädigungen

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Das Bundeskabinett verabschiedete am heutigen Mittwoch einen Gesetzesentwurf, durch den beschlossen wurde, dass die Deutsche Bahn bei Verspätungen höhere Entschädigungen zahlen muss. Dieser Gesetzesentwurf tritt ab dem Sommer 2009 in Kraft, jedoch sind Fahrgastverbände damit jedoch noch nicht zufrieden. Der Vorschlag für höhere Entschädigungen kam von der Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, die der Partei SPD angehört. Ab dem Sommer 2009 muss die Deutsche Bahn dann bei Unpünktlichkeit eines Zuges, der mehr als eine Stunde Verspätung hat, 25 Prozent des Fahrpreises erstatten. Wenn ein Zug mehr als zwei Stunden Verspätung hat, muss von der Bahn sogar 50 Prozent des Fahrpreises erstattet werden. Durch diese Regelung werden die deutschen Vorschriften an eine EU-Verordnung angepasst, die am 3. Dezember in Kraft treten wird. Darüber hinaus erhalten Fahrgäste durch die neue Regelung das Recht auf Barauszahlung haben. Zwar ist die neue Regelung eine wesentliche Verbesserung im Gegensatz zu der vorherigen, jedoch stoßen die geringen Rückzahlungen bei den meisten Bahn-Kunden auf großen Unmut, da man gerechter Weise eine volle Rückerstattung bei solch großen Verspätungen erwarten könnte.