17. August 2017 |
 
 
 

Auflagen für Deutsche Bahn

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Die Deutsche Bahn von dem Eisenbahnbundesamt Auflagen bekommen, die besagen, dass je nach verwendetem Werkstoff der Radsatzwellen jeder ICE nach 30.000 oder 60.000 Kilometer Fahrt untersucht werden muss. Diese Auflagen bekam die Bahn nach dem Beinahe-Unglück am Kölner Hauptbahnhof. Dort entgleiste ein ICE bei Schrittgeschwindigkeit. Die Ursache wird bei einer gebrochenen Radwelle vermutet, jedoch konnte der Vorfall immer noch nicht eindeutig aufgeklärt werden. Daher muss die Bahn ihre ICEs häufiger untersuchen lassen, was zu enormen Einschränkungen der Fahrpläne führte. Besonders die Strecke zwischen Köln und Frankfurt am Main ist hiervon betroffen. Auf der Strecke fuhren vor dem Vorfall regelmäßig zwei ICEs, nun nur noch einer. Zudem wurden rund 90 Verbindungen wegen der häufigeren Untersuchungen gestrichen worden. Wie die Deutsche Bahn solche Peinlichkeiten in Zukunft vermeiden will ist, momentan noch unklar, jedoch haben viele Fahrgäste immer weniger Vertrauen in die Sicherheit der ICEs.