18. November 2017 |
 
 
 

Tourismus: Berlin denkt über Erhebung einer City-Tax nach

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Das Prinzip, Touristen der Stadt Berlin eine sogenannte City-Tax aufzuerlegen, gewinnt in der Berliner Koalition aus SPD und Linke immer mehr Befürworter. Nach der Sympathiebekudung des parteilosen

Finanzsenators Urlich Nussbaums, stimmt nun auch Wirtschaftssenator Harald Wolf in den Chorus ein. In Zukunft soll es dann möglich sein, Hotelgästen der Stadt eine Sonderabgabe abzuverlangen.

 

 

Gegenüber der Berliner Morgenpost äußerte Wolf, dass er bereit sei, über die Erhebung der sogenannten City-Tax zu reden. Zuvor wurde eine solche Forderung mit Verweis auf frühere Gerichtsurteile abgelehnt. Diese postulierten nämlich, dass die Erhebung einer Sonderabgabe für Hotelgäste unhaltbar sei. Dieser rechtlichen Barriere zeigt man sich nun jedoch optimistisch gegenüber.

 

So erklärt Daniel Abbou, der Sprecher Nussbaums, dass man Touristen durchaus in die Finanzierung der städtischen Infrastruktur einbinden könne. Auch die Grünen stehen der Erhebung einer Sonderabgabe bejahend gegenüber. Diese fordern beispielsweise eine Abgabe von 2,50 Euro pro Übernachtung.