24. April 2017 |
 
 
 

Roaming im Urlaub

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Roaming im Urlaub Es ist so einfach, Handy raus und kurz nach Hause telefoniert. Die neuesten Urlauberlebnisse können gleich erzählt werden und Neuigkeiten ausgetauscht. Was sich so schön anhört, endete für viele Urlauber in einer bösen Überraschung, wenn nach dem Urlaub die Handyrechnung ins Haus flattert. Wer bislang aus dem Ausland nach Deutschland telefonierte musste mit hohen Roaming Gebühren rechnen. Doch seit 01. Juli 2013 hat der Gesetzgeber zum zweiten Mal eine Senkung dieser Gebühren festgelegt.

Kosten innerhalb der EU

Innerhalb der EU dürfen abgehende Gespräche aus Handys mit deutschen Verträgen nur mehr maximal 28 Cent kosten. Zuvor lag der Minutenpreis noch bei 35 Cent. Ankommende Gespräche kosteten bislang maximal zehn Cent, jetzt dürfen maximal 8 Cent berechnet werden. Auch die SMS Kosten haben sich deutlich reduziert. Eine SMS innerhalb der EU darf maximal neun Cent kosten. Für das kommende Jahr sind weitere Preissenkungen geplant. Hier fallen die Kosten in Ländern außerhalb der EU, etwa der Türkei oder der Schweiz nicht unter diese Regelungen. Je nach Netz und Land müssen hier deutliche Unterschiede und höhere Tarife akzeptiert werden. Doch der SMS-Empfang ist in diesen Ländern kostenlos.

Spezielle Auslandstarife

Für Vertragskunden gibt es abhängig von der Mobilfunkgesellschaft spezielle Auslandstarife. Hier sind oft deutlich günstigere Minutenpreise zu bekommen. Dennoch kommen aber auch hier meist Verbindungsgebühren je Gespräch hinzu, weshalb sich diese Tarife meist erst bei längeren Gesprächen lohnen. Bei Vieltelefonierern und längeren Aufenthalten kann sich deshalb auch eine ausländische Prepaid-Karte lohnen.

Mit Handy ins Internet

Wer mit dem Smartphone ins Internet geht muss auch mit Roaming Gebühren in größerer Summe rechnen. Aber auch hier hat der Gesetzgeber innerhalb der EU eine Kostengrenze festgelegt. Seit Juli 2013 dürfen pro Megabyte Datenverkehr maximal 53 Cent berechnet werden. Auch wenn das checken von E-Mails mit dem Handy dann nicht mehr allzu teuer ist, kann das Versenden von Urlaubsvideos – und Fotos sehr schnell ins Geld gehen. Die Roaming Gebühren für die Benutzung des Internets ist nach wie vor relativ hoch. Aber auch hier bieten bereits einige Mobilfunkanbieter spezielle Wochen- oder Tagestarife an.

Was ist beim Versand von MMS?

Das Versenden von MMS nimmt nach wie vor eine besondere Rolle ein. Nach wie vor kann das MMS-Versenden sehr teuer werden. Die Preise für das Verschicken einer Foto-SMS sind noch unübersichtlich. Hier fallen je nach Netz und Land noch ziemlich hohe Kosten an. Auch der Empfang einer MMS ist im Ausland kostenpflichtig.