26. September 2017 |
 
 
 

TUI will Hälfte seiner Marken streichen

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TUI will Hälfte der Konzernmarken streichenDeutschlands größter Reisekonzern TUI plant laut Zeitungsberichten, die Hälfte seiner Marken im Reisegeschäfts zu streichen. Vorstandschef Friedrich Joussen will den medialen Werbeauftritt des Konzerns auf wenige Kernmarken bündeln.

 

Insgesamt habe der Konzern laut Joussen weit über 200 unterschiedliche Marken, davon sollen über 100 wegfallen. Mindestens die Hälfte aller Marken des TUI-Konzerns sei entbehrlich, der Konzernauftritt sei extrem fragmentiert.

Über die Betonung der Muttermarke TUI könnten die verfügbaren Werbegelder besser eingesetzt werden, auch die Marken Robinson Club und Riu-Hotels zähtlen zu den absoluten Kernmarken des Konzerns, so Joussen. Ansonsten sollte die Anzahl der Konzernmarken allerdings deutlich sinken.

Friedrich Joussen kam erst im vergangenen Jahr von der deutschen Tochter des Mobilfunkgiganten Vodafone zu TUI, im Februar wurde er zum Vorstandschef berufen. Bereits kurz nach Amtsantritt verordnete er dem Reisekonzern ein Sparprogramm, zudem sollen die restlichen Anteile an der Reederei Hapag-Lloyd verkauft werden, dabei sei die Variante eines Börsengangs vorzuziehen.

Für TUI ist 2013 ein starkes Geschäftsjahr

Das Unternehmen teilte mit, das TUI 2013 auf ein starkes Sommergeschäft zurückblicke, für das Gesamtjahr werde ein hervorragendes wirtschaftliches Ergebnis erwartet. Besonders die Nachfrage nach Konzepthotels und den Reisewelten sei besonders hoch gewesen, auch die Luxusreisen der Marke airtours seien gut gelaufen. Auch von der hohen Auslastung der eigenen Fluggesellschaft Tuifly in Höhe von 93,4 Prozent im Sommer habe man sehr profitiert. Für den Sommer 2014 erwartet TUI ein moderates Wachstum.

Das von wirtschaftlichen Schwierigkeiten geplagte Griechenland habe mit einem Plus beim Umsatz in Höhe von 7,2 Prozent wieder zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen gehört, auch Ägypten sei in den Herbstferien wieder verhältnismäßig gut gebucht gewesen.