21. August 2017 |
 
 
 

Wasser – Menschenrecht und Heilmittel

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Das Wasser (…) ist ein liebliches,ein freundliches Mittel der Besserung und Heilung.“ Sebastian Kneipp (1821 – 1897)

 

Anlässlich des „Tags des Wassers“ am Montag, 22. März, macht die Präsidentin des Kneipp-Bund e.V. Marion Caspers Merk, auf die Bedeutung des Wassers als Heilmittel aufmerksam. Es ist nicht nur als Lebensmittel Nr. 1 schützenswert und kostbar, sondern kommt bei Kneippschen Anwendungen als hochwirksames Mittel der Gesunderhaltung zum Einsatz. Das diesjährige Motto „sauberes Wasser für eine gesunde Welt“ ist auch das Motto des Kneipp-Bund e.V. Die traditionsreiche und hochmoderne Bäder­kultur in Deutschland ist dank ihrer Qualität für Tourismus und Naturheilmedizin von großer Bedeutung, so die Präsidentin weiter.

 

Der Zugang zu sauberem Wasser ist weltweit nicht selbstverständlich, aber er ist Menschenrecht und daher sind auch wir in Deutschland angehalten, sorgfältig mit den Ressourcen umzugehen, betont Marion Caspers-Merk. Der Kneipp-Bund erklärt sich mit den Forderungen der Weltgesund­heitsorganisation WHO solidarisch und ruft dazu auf, Wasserressourcen zu schützen und politisch gerecht zu verteilen. An Krankheiten durch verschmutztes Wasser sterben schon jetzt in Entwicklungsländern jährlich drei Millionen Menschen, die meisten davon Kinder unter fünf Jahren. Und bis 2025 ist vorausgesagt (im UN-Umweltbericht), dass bei gleichbleibenden Bedingungen mehr als 1,8 Milliarden Menschen in Gegenden mit großer Wasser­knappheit leben werden.

 

Der Kneipp-Bund e.V. vereint über 600 Kneipp-Vereine mit 160.000 Mitgliedern, die das Kneippsche Gesundheitskonzept leben und verbreiten. Wasser ist eins der fünf Elemente für Gesundheitsförderung nach Sebastian Kneipp: neben Bewegung, Ernährung, Heilpflanzen und Lebensordnung. Kneippsche Wasseranwendungen wirken gesundheitsfördernd, indem sie den Organismus dazu anregen, auf Kälte-/Wärmereize angemessen zu reagieren. Jemand, dessen Körper durch derartige Anwendungen schnelle Temperaturwechsel auf der Haut gewöhnt ist, bleibt auch anderen Veränderungen gegenüber gelassener. Der Körper aktiviert per Kälte-/Wärmereiz seine Abwehrkräfte. Je systematischer man Wassertreten, Armbaden, Kniegüsse oder andere Kneipp-Anwendungen nimmt, desto stärker bildet sich diese Reaktionsfähigkeit aus. So werden die Menschen leichter mit Grippeviren, Stress oder anderen Herausforderungen auch seelischer Art fertig.

 

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