17. October 2017 |
 
 
 

Flugticketsteuer: auch Airberlin reduziert Angebot

0 von 5 Sternen
(0 Bewertungen)


Nach Ryanair will auch die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Airberlin Konsequenzen aus der Einführung der Luftverkehrsabgabe ziehen. Voraussichtlich wird das Flugangebot zukünftig reduziert werden, berichtet das Onlineportal der „Tagesschau“.

 

Die Airline wolle seine Passagierkapazität mit dem Sommerflugplan 2011 um fünf Prozent reduzieren, sagte Airberlin-Chef Joachim Hunold. Ursprünglich war eine Aufstockung geplant, nun soll die Flugzeugflotte um sieben Maschinen reduziert werden. Hunold erklärte, es werde „auf einigen Strecken nicht möglich sein, die Luftverkehrssteuer voll an die Kunden weiterzugeben.“ Nun müssten die Kapazitäten verringert werden. Vor wenigen Wochen hatte bereits Konkurrent Ryanair bekanntgegeben, die Zahl der von Deutschland aus startenden Flüge zu verringern. Aufgrund der neuen Luftverkehrsabgabe will der Low Cost-Carrier fast 30 Prozent seiner Flüge von Frankfurt-Hahn aus streichen. Zudem sollen zukünftig deutlich weniger Strecken bedient werden.

Die Luftverkehrsabgabe als Teil des Sparpakets für den Bundeshaushalt wird zum neuen Jahr eingeführt. Dabei werden für eine Kurzstrecke acht zusätzliche Euro fällig, für Mittelstreckenflüge 25 Euro und für Langstreckenflüge 45 Euro.