22. November 2017 |
 
 
 

Air Berlin bestellt Dreamliner ab

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Air Berlin, die zweitgrößte deutsche Fluglinie, hat Bestellungen beim Flugzeughersteller Boeing storniert. Wie das Unternehmen verlautbaren ließ, werden weniger Boeings vom Typ 787 geordert als ursprünglich geplant.

 

Auch die neun Flugzeuge der Reihe 737 werden erst später abgenommen. Die Zahl der fest georderten Boeing 787 sei in Absprache mit dem Hersteller von 25 auf 15 Maschinen reduziert worden. Als Grund für den Rückzug gab Air Berlin veränderte Marktbedingungen und operative Verhältnisse an. Auch die Anzahl der Optionen für die Boeing 787 sei von zehn auf fünf vermindert worden. Die Reduzierung der Lieferanzahl entspricht einem gegenwärtigen Listenpreisgegenwert von rund 1,7 Milliarden Dollar (1,24 Milliarden Euro). Ausgeliefert werden sollen die Maschinen dann im November 2015.

Finanzvorstand Ulf Hüttmeyer bestätigte, dass damit das gesamte Orderbuch an die operativen Verhältnisse der Fluglinie angepasst worden sei. „Für Air Berlin bedeutet diese Regelung eine deutliche Entspannung der finanziellen Verpflichtungen durch ein massiv gesunkenes und ausgewogenes Investitionsprofil“, so Hüttmeyer. Im März 2010 bestand die Flotte Air Berlins inklusive ihrer Tochtergesellschaften aus 145 aktiven Flugzeugen.