23. September 2017 |
 
 
 

Mallorca – Das Paradies für Individualisten

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Man kann es auf Mallorca auch ruhig angehenMallorca, die größte der Balearen-Inseln, ist zum Inbegriff für den Urlaub mit Sonne, Meer und Palmen geworden. Mehr als 20 Millionen Touristen besuchen die Mittelmeer-Insel jährlich – genauer gesagt: ein paar wenige Küstenzonen. In Las Palmas, an der Cala d’Or oder im Touristenzentrum Can Picafort herrscht von Mai bis Oktober dichtes Gedränge. Aber der Reiz von Mallorca erschöpft sich nicht in Traumstränden und Highlife-Partys.

Selbst am nördlichen Ende der Bucht von Can Picafort finden sich stille und erhabene Plätze, z.B. die älteste Stadt auf Mallorca, das römische Pollentia (123 v.Chr. gegründet) mit antikem Theater, Forum und capitolischem Tempel, oder die romanische Einsiedlerkirche Santa Ana. Die Insel hat 5.000 Jahre Geschichte und atemberaubende Landschaften zu bieten.

Finca-Urlaub auf Mallorca

Für einen abwechslungsreichen Urlaub muss man die touristischen Hochburgen nicht meiden, aber sich in jedem Falle unabhängig davon machen. Die traditionelle Form des Wohnens auf Mallorca ist die Finca – Anlagen aus mehreren kleinen Häusern, die für den Urlaub wie geschaffen sind. Viele dieser sympathischen Landhäuser sind mittlerweile als idyllische Wohnanlagen ausgebaut, die dem Touristen echtes südliches Flair und behaglichen Komfort bieten. Im Internet eine Finca online finden und buchen ist ganz einfach. Man kann sich dabei auch die Region aussuchen, in der man unterwegs sein will.

Die Finca als Basis-Camp

Von der Finca aus kann man die Region erkunden. Die Wege sind kurz und führen zu immer neuen Attraktionen. Abseits der betriebsamen Strände finden sich romantische Buchten, gewaltige Felsen und alte Kastelle. Man kann sich gern auch den Besuch der karibischen Traumstrände Es Trenc oder Ses Covetes gönnen.
Eine Natur-Attraktion sind die Tropfsteinhöhlen bei Porto Christo an der Ostküste, wo sich der größte unterirdische See der Welt findet. Die Faszination Mallorcas ist am frühgeschichtlichen Kultplatz am Fuß des Puig de Sant Marti besonders eindrucksvoll zu erleben. Den Reiz der Berge genossen im Winter 1838/39 der Komponist Frederic Chopin und die französische Schriftstellerin George Sand in einem ehemaligen Kartäuserkloster.