13. December 2017 |
 
 
 

Japan ist eine Reise wert

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Alte Japanische Traditionen hautnah erlebenAlte Traditionen hautnah erleben

In kaum einem anderen Land der Erde liegen Tradition und Moderne so nah beieinander wie im Land der aufgehenden Sonne – Japan.

Die Insel am östlichsten Rand Asiens war über Jahrhunderte nur als Lieferant von Porzellan, Seide und natürlich des Kimono bekannt und hat es trotz einer Jahrhunderte langen Abschottungen gegen den Westen in wenigen Jahrzehnten zur zweitstärksten Industrienation der Welt geschafft. Dabei legten die Japaner immer darauf Wert, ihre Traditionen zu bewahren. Deshalb kann man bei einer Rundreise auch zahlreiche Relikte und Sehenswürdigkeiten aus allen Epochen der japanischen Geschichte bewundern. Auch der Kimono ist ein Teil dieser Geschichte den man heute noch bei der Rundreise durch Japan sehr oft im täglichen Leben der Japaner begegnet.

Eine Jahrtausende altes Land im Kimono

Um Japan rankten sich unzählige Legenden über das Land und seine Bewohner, da es jahrtausendelang nur sehr wenig Kontakt zur Außenwelt gab und diese Kontakte waren eher kriegerischer Natur. Erst mit der Ankunft der Portugiesen im 15. Jahrhundert fand eine erste Öffnung gegenüber Europa statt. Allerdings war diese nur von kurzer Dauer, da sich die westlichen Besucher als Kolonialisten aufführten und zahlreiche Missionare versuchten, mit zum Teil aggressiven Methoden, die Bewohner zum Christentum zu bekehren. Ab 1633 bis 1639 erfolgte wurden nach und nach alle Ausländer ausgewiesen und die Einreise von Ausländern und im Ausland lebenden Japanern per Todesstrafe verboten. Erst 270 Jahre später erfolgte eine neuerliche Öffnung gegenüber dem Westen.

Sehenswürdigkeiten und Traditionen

Bei einer Rundreise durch Japan wird einem die Unkompliziertheit, mit der man Tradition und Moderne miteinander verbindet, auffallen. So ist es zum Beispiel nichts Ungewöhnliches, das sich neben einem buddhistischen Schrein oder Tempel hochmoderne Bürogebäude entstanden sind. In den zahlreichen wunderschönen Parkanlagen gehen Menschen im Kimono traditionellen Meditationen nach, während daneben Geschäftsleute mit dem Handy am Ohr diversen Geschäften nachgehen. Genauso unkompliziert wie mit den Traditionen gehen die Japaner mit Ihrer Religion um. 80 Prozent sind gleichzeitig Anhänger des Buddhismus und des Shinto. Man findet auch in den abgelegensten Regionen noch Shinto-Schreine und buddhistische Tempel. So ist beispielsweise der Fuji, der höchste Berg Japans, ein Heiligtum des Shintoismus.

Das Kirschblütenfest in Japan erleben

Eine der schönsten Zeiten um eine Rundreise durch Japan zu machen ist vom April bis Mai. Dies ist auch die Zeit der Kirschblüte, welche für die Japaner eine symbolische Bedeutung hat. Sie Symbolisieren die Vergänglichkeit, da die Blüten nur in einer sehr kurzen Zeit blühen und die Blüte in dem Moment, in dem Sie voll erblüht ist, vom Baum fällt. Von den Japanern als Hanami bezeichnet ist das Kirschblütenfest eine Gelegenheit um sich mit Freunden, Bekannten und Verwandten in den Parks zu versammeln und gemeinsam dieses Fest zu begehen. Da die Kirschblüte in den verschiedenen Regionen Japans zu unterschiedlichen Zeiten erblüht, kann man diese mit einer Rundreise sozusagen verfolgen und diese Zeit intensiv genießen. Für die Reisenden ist es natürlich auch die beste Gelegenheit um einen neu erstandenen Kimono schon einmal in der passenden Umgebung anzuprobieren, bevor man den Kimono als Souvenir und Andenken mit nach Hause nimmt.

IT