26. September 2017 |
 
 
 

NRW will den Natur-Tourismus stärker fördern

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Die rot-grüne Landesregierung in Nordrhein-Westfalen schickt sich an, den Natur-Tourismus in Zukunft noch stärker in den Mittelpunkt ihrer Tourismus-Strategie zu stellen und dementsprechend zu fördern. Um jenes Ziel erreichen zu können, wurden in der Landeshauptstadt Düsseldorf ein neues Programm und eine eigens kreierte Produktmarke vorgestellt. Vor allem die Region Ostwestfalen-Lippe soll davon nun stärker profitieren. Dort wurden einige neue Ziele definiert, die als besonders tolle Naturschönheiten gelten. Laut dem Landesumweltminister besitze NRW eine unverwechselbar schöne Natur, deren Potenzial man auch gerade im Bereich des Tourismus noch viel stärker nutzen müsse. Dieser „Schatz“ sei sowohl ökologisch als auch ökonomisch von besonderer Bedeutung. Die Natur sei ganz generell ein Raum für Bildung und Wissensvermittlung, diene aber auch der Erholung, so der Minister.

Immer mehr Deutsche schätzen den Urlaub im „Grünen“.

Das es „die germanischen Völker vom Nordkap bis nach Helvetien (Schweiz) fast magisch in ihre Felder, Wälder und Auen zieht“, hatte schon der berühmte römische Schriftsteller Tacitus vor 2000 Jahren erstaunt festgestellt, als er selbst im alten Germanien weilte. Und in der Tat, laut einer aktuellen Studie des Instituts für Management und Tourismus interessieren sich bis zu 80% aller Deutschen für einen Urlaub in der freien Natur. „Schon satte 36 Prozent der Gäste kommen nur wegen der einzigartigen Landschaften nach Nordrhein-Westfalen“, sagt Heike Döll-König, Geschäftsführerin des Vereins Tourismus NRW. Und das soll nur der Anfang sein. Das Umweltministerium von Nordrhein-Westfalen hat soeben 33 Ziele für den reinen Naturtourismus definiert. Dazu zählen unter anderem der Nationalpark Eifel mit seinen Wäldern, das Siebengebirge mit seiner malerischen Landschaft, das Große Torfmoor bei Hille im Kreis Minden-Lübbecke und der Naturpark Teutoburger Wald mit dem berühmten Arminius-Denkmal.